FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

12. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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Lutter-Elf bleibt oben dran

FSV Veritas Wittenberge/Breese - FK Hansa Wittstock 2:6

FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Oliver Drott, Felix Strothenk, Jochen Meier, Christopher Haak, Christian Bauch, Mathias Dannehl, Oliver Gießel, Silvio Braun (83. Marcel Bock), Stefan Wolter
Tore:0:1 Silvio Braun (9.), 0:2 Oliver Gießel (12.), 1:3 Christian Münster (33.), 1:3 Christian Bauch (48.), 1:4 Stefan Wolter (73.), 2:4 Christian Münster (76.), 2:5 Oliver Gießel (79.), 2:6 Oliver Gießel (89.)
Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg)

"Wittenberge war schwach und unsere Chancenverwertung war auch nicht die beste", fasste Wittstocks Co-Trainer Thomas Engel nach dem 6:2-Sieg in der Fußball-Landesklasse West beim FSV Veritas Wittenberge/Breese kurz zusammen.
"Wir haben gut begonnen und zwei frühe Tore erzielt", legte er nach. Nach Pass von Oliver Gießel schob Silvio Braun (9.) ein. Drei Minuten später wurde Gießel im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter vollendete der Stürmer selbst zu 0:2.
Die Gastgeber setzten ein erstes Achtungszeichen in der 26. Minute. Sieben Minuten später "bekommen wir einen unnötigen Gegentreffer", ärgert sich Engel, denn nach einem Freistoß zog Christian Münster freistehend im Wittstocker Strafraum ab und traf - 1:2 (33.).
"Da kam die Halbzeit richtig" so Engel, der drei Minuten nach Wiederanpfiff mit seiner Elf das dritte Tor durch Christian Bauch bejubeln konnte. Als Stefan Wolter nach Pass von Matthias Dannehl auf 1:4 erhöhte. "schienen die Messen gesungen", so Engel. "Die Wittenberger Spieler, Trainer und Zuschauer haderten mit dem Schiedsrichter. Daraufhin hat er das Spiel in der 74. Minute unterbrochen und ist für zwei Minuten in die Kabine gegangen", teilte Engel mit. Die Unterbrechung half dem Gastgeber, der durch Münster auf 2:4 (76.) verkürzte.
Wittstock zog wieder an und schraubte den Sieg durch Treffer von Gießel (79. und 89.) auf 6:2 in die Höhe. "Wir haben aber einige Chancen liegen gelassen", ärgert sich der Wittstocker Co-Trainer, "denn wir haben viermal vor dem leeren Tor gestanden und nicht getroffen." (mw)

TSV Chemie Premnitz - SG Eintracht Friesack 4:2

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Guido Block, Marian Krause, Christian Freidank, Daniel Huxdorf, Konstantin Gäde (58. Michael Buddeweg), Björn Stuhlmacher (70. Lars Posorski), Sascha Weser (65. Robert Steinhoff), Michelle Schröder, Robert Rades
SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Marc-Pierre Flohr (54. Sebastian Holtkamp), Sven Nolle, Felix Wohlgethan (42. Maximilian Scheibner), Roberto Meinecke, Dennis Bernhardt, Andreas Kerger (42. Sebastian Nehls), Matthias Meinecke, Nils Thiemann, Stefan Heckert, Sven Budig
Tore: 1:0 Robert Rades (2.); 2:0 Robert Rades (6.); 3:0 Björn Stuhlmacher (Foulelfmeter, 24.); 3:1 Matthias Meinecke (44.); 3:2 Matthias Meinecke (83.); 4:2 Guido Block (90+1.)
Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Zaatzke)
Zuschauer: 76
Gelbe Karte: - / Stefan Heckert (2.), Marc-Pierre Flohr, Matthias Meinecke (4.), Dennis Bernhardt (2.), Sebastian Holtkamp
Gelb/Rote Karte: - / Maximilian Scheibner (89.)

Friesack verliert das Spitzenspiel
Wieder mal nichts zu holen gab es für die Friesacker Eintracht im Stadion von Chemie Premnitz. Seit dem Landesklassenaufstieg konnten die Fliederstädter beim Angstgegner nicht einen Punkt entführen. Auch an diesem Wochenende konnte der Bock wieder nicht umgestoßen werden.Mit 4:2 (3:1) verlor am Sonntag bei guten äußeren Bedingungen die Eintracht das Spiel des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten der Landesklasse West. Von einem Spitzenspiel konnte zumindest aus Friesacker Sicht in den Anfangsminuten keine Rede sein. Zu schwach war der Auftritt der Fliederstädter, die den Respekt vor dem Gegner nicht aus den Sachen geschüttelt bekamen und das Spiel in den Anfangsminuten einfach an den Gegner abschenkten. Dem Tabellenplatz entsprechend spielten anfangs nur die Premnitzer, die Ball und Gegner problemlos beherrschten. Friesack fand praktisch nicht statt und lag nach knapp 30 Minuten schon mit 3:0 hinten. Insbesondere bei Standards zeigte sich die Eintracht in dieser Phase des Spiels wenig sortiert und zu fleckmatisch. In der 2. und 6. Spielminute nutzte Robert Rades, jeweils im 2. Anlauf nach einer Ecke, Friesacks Unvermögen den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern zur schnellen 2:0-Gastgeberführung. Als es nach einem Foul von Friesacks Keeper in der 24.Spielminute auch noch Elfmeter gab, sah es fast schon nach einer Klatsche für die Eintracht aus, da Björn Stuhlmacher zum 3:0 vom Punkt erhöhte. Doch die Eintracht zeigte Moral kam zurück ins Spiel. Noch vor dem Pausenpfiff verwertete Matthias Meinecke mit dem Kopf eine Flanke des kurz zuvor eingewechselten Maximilian Scheibner zum 3:1-Halbzeitstand.Nach dem Seitenwechsel waren die Fliederstädter dann endgültig im Spiel, zumal Premnitz das Tempo der ersten 45 Minuten nicht mehr gehen konnte. So neutralisierten sich beide Mannschaften und es gab, mit Ausnahme eines Warnschusses von Sven Nolle (46.), eine Viertelstunde lang keine nennenswerten Torraumszenen. In der 71.Spielminute war es dann Sebastian Nehls, der vor Premnitz-Keeper Mario Rotter auftauchte. Aber statt selbst abzuschließen passte der Eintrachtstürmer nochmals quer und vergab damit den möglichen Anschlusstreffer. Auch der nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison eingewechselte Sebastian Holtkamp hatte seine Möglichkeit. Doch dessen Schuss von der Strafraumgrenze in der 80. Spielminute fehlte ebenso die Präzision wie der Direktabnahme von Sven Nolle nur eine Minute später Das 3:2 markierte dann Friesacks Sturmführer Matthias Meinecke (83.), als er nach einem schnell vorgetragenen Angriff die Flanke von Sebastian Nehls abermals mit dem Kopf verarbeitet. Die Partie stand nun auf Messers Schneide und drohte zu kippen. Leider beeinflusste Schiedsrichter Orlando Gernhard (Zaatzke) ausgerechnet in dieser Phase mit mehreren zweifelhaften Entscheidungen die umkämpfte Partie. So brachte der Unparteiische die Friesacker mehrfach gegen sich auf, weil er scheinbar bei der Bewertung von Zweikämpfen und bei der Kartenverteilung zweierlei Maß anlegte.
In der Schlussminute kam dann Premnitz, nach einem schmeichelhaften Freistoßpfiff, mit einem von Guido Block direkt verwandelten Freistoß zum 4:2-Endstand, nachdem Maximilian Scheibner bereits ein paar Minuten zuvor einen Ball von der Linie des Eintrachttores kratzte. Zwar konnte die Eintracht abermals keinen Punkt aus Premnitz entführen, doch wegen der günstigen Spielergebnisse auf den anderen Plätzen, verbleibt die Eintracht für die nächsten 14 Tage auf dem immer noch respektablen 2. Tabellenplatz. (mh)

Chemie festigt Spitzenposition !
Zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter empfing der TSV Chemie Premnitz am Sonntagnachmittag die SG Eintracht Friesack. Premnitz begann stark und kaufte mit dem ständigen Pressing dem Gegner früh den Schneid ab. Nach einem Doppelschlag von Rades in der 2. und 6. min. führte der Tabellenführer schnell mit 2:0. Chemie gab sich aber nicht zufrieden und stürtzte den Gegner von einer Verlegenheit in die andere. Folgerichtig das 3:0. Stuhlmacher traf vom Strafstoßpunkt nach 23. min.Von Friesack war bis dahin nichts zu sehen. Nur ein Kopfball der am Tor vorbei ging von Torjäger Meinecke war zu verzeichnen. Erst nach einer halben Stunde verlief das Spiel ausgeglichen. Chemie schien sich auf den Lorbeeren auszuruhen und kurz vor der Pause zeigte Meinecke warum er die Torjägerliste in der Weststaffel anführt. Einen Kopfball versenkte er zum 3:1 Pausenstand.Nach dem Seitenwechsel sahen die Besucher ein ganz anderes Spiel. Die Eintracht stand nun geordneter und drückte auf den Anschlußtreffer. Premnitz durch Verletzungen früh zu Wechseln gezwungen verlor den Spielfaden mehr und mehr. Aber zu echten Torchancen kam die Eintracht noch nicht. Die hatte auf der anderen Seite Posorski . Nach seiner Einwechslung hatte Posorski in der 73. und 74. die Entscheidung auf dem Fuß und vergab.In der 82. min. dann der Anschlußtreffer. Die Abseitsfalle des TSV schnappte einmal nicht zu , die Flanke erreichte Meinecke und der erzielte ohne Mühe seinen zweiten Treffer. In der Schlußminuten fing sich der TSV dann wieder und hielt den Gegner weitestgehend vom eigenen Strafraum fern. Hinzu kam das der sehr ungestüm agierende Scheibener mit Gelb Rot vom Platz musste.
In der 90. min. sorgte Guido Block mit einem verwandelten Freistoß aus 20 Meter für die Entscheidung. Am Ende gewann Premnitz verdient mit 4:2. In der kommenden Woche empfängt der TSV im Landespokal den Landesligisten aus Velten.Der Anstoß erfolgt um 13.00 Uhr. (Peter Kaiser)

SV 90 Fehrbellin - FSV Germendorf 2:2

SV 90 Fehrbellin:H. Pöhls, Kassanke, Schönknecht, Vatter, Schubert, Kraus, Pfefferle, E. Pöhls, Nims, Müller (Krahl)
FSV Germendorf:Jänecke, Bonk, Kertscher, Heinze, Marusch, Pinnetzki, Schwarz, Neukirch (Gratz), Weisbrich, Dittmar, Rieger
Schiedsrichter: Pascale Kuhle (Brandenburg)

Anschluss verpasst

Löwenberger SV - SV Eiche 05 Weisen 2:0

Löwenberger SV: Bastian Peschel, Jörn Lindemann, Markus Niemann, Stefan Bertram, Tim Scheska (70. Maximilian Koch), Jan Schmidt, Hendrik Ludwig, Patrick Steinberg (90. Christopher Schünke), Sebastian Tomczyk, Dennis Wilke, Romano Rykowski
SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Steffen Muhs, Gordon Palmer, Benjamin Schulz, Toni Schneider, Sergej Kutowoj, Christian Hoppe, Kevin Kühn, Danny Menke (76. Gordon Amling), Michael Poorten, Patrick Dieckhoff
Tore: 1:0 Sebastian Tomczyk (17.); 2:0 Sebastian Tomczyk (90.)
Schiedsrichter: Eric Tegge (Prenzlau)
Zuschauer: 90
Gelbe Karte: - / Toni Schneider (74.)

VfL Nauen - SV Kloster Lehnin 1:1

VfL Nauen: Rene Oschmann, Peter Schäfer, Ronny Burkhardt, René Kalbitz (68. Mathias Krone), Martin Kelm, Sebastian Buge, Tim Hoffmann, Kevin Oellermann, Jan Schönnebeck, Lars Halt, Marvin Zeller
SV Kloster Lehnin: Toralf Mosler, Martin Gafke, Norman Seidel, Dennis Schulz, Andreas Lindner (26. Johannes Kabelitz), Maximilian Schölzel, Thomas Geske, Lars Simon, Enrico Pohl, Erik Mellin, Bernd Simon (86. Robert Friedrich)
Tore: 0:1 Johannes Kabelitz (56.); 1:1 Ronny Burkhardt (73.)
Schiedsrichter: Matthias Mrosewski (Kremmen)
Zuschauer: 53
Gelbe Karte: Tim Hoffmann (8.) (56.) / Bernd Simon, Norman Seidel (40.)

Das 1:1 (0:0)-Unentschieden gestern gegen Kloster Lehnin müssen die Landesklasse-Kicker vom VfL Nauen sicherlich als Punktverlust abbuchen. Über weite Strecken hatten die Gastgeber aus dem Havelland mehr Spielanteile. Im Spiel nach vorn blieb bei den Schützlingen von Trainer Wladimir Siverin allerdings vieles schon im Ansatz stecken. Und wenn man dann so wie die Nauener gegen eine Mannschaft wie Lehnin in Rückstand gerät, wird es immer schwer, den Spieß noch umzudrehen.Die Nauener begannen recht schwungvoll. Lars Halt (6.) und Martin Kelm (13.) vergaben die ersten guten Möglichkeiten. Nach einer Viertelstunde geriet der Spielfluss auf VfL-Seite etwas in Stocken. Zu oft wurde der Ball quer gespielt. Lehnin wurde es damit einfacher gemacht, hinten sicher zu stehen. Die größte Möglichkeit für die Nauener vergab in der 38. Minute Lars Halt, als er frei vor dem Gästekeeper den Ball auf seinen stärkeren linken Fuß legen wollte, und so ein Verteidiger noch dazwischen kam. Nach dem Wechsel passierte dann das, was eigentlich nicht passieren sollte und durfte. Nach einem Missverständnis zwischen VfL-Keeper René Oschmann und einem Verteidiger war der Lehniner Johannes Kabelitz der lachende Dritte und staubte zum 1:0 für die Gäste ab.Danach war das Bemühen der Nauener um den Ausgleich deutlich zu spüren. Manndecker Peter Schäfer ging jetzt immer öfter mit nach vorn. Er verpasste allerdings zwei gute Gelegenheiten (63. und 83.). So musste eine Standardsituation für den verdienten Ausgleich herhalten. Abwehrchef Ronny Burkhardt köpfte nach einer Ecke von Tim Hoffmann zum 1:1 ein (82.). Zuletzt rannte den Nauenern dann aber die Zeit davon. Ein Versuch von Sebastian Buge ging genau auf den Torwart (80.). Und einen Freistoß aus rund 25 Metern von Jan Schönnebeck (86.) faustete der Lehniner Keeper zur Ecke. So mussten die Nauener am Ende mit der Punkteteilung leben. (Axel Eifert)

SV Falkensee-Finkenkrug II (5.) - Brandenburger SC Süd 05 II (7.) 5:0 (2:0)

SV Falkensee-Finkenkrug II: Dirk Marco Lutz, Robin Ludwig, Maurice Baars (37. Roland Voigt), Anton Kress, Thomas Geisler, Sebastian Eichhorn, Andreas Kamradt, Marcel Kaatz, Philipp-Morris Güttner, Jan Steffens, Fabian Fritsch (78. Stefan Romeis)
Brandenburger SC Süd 05 II: Matthias Hintze, Danny Bierstedt, Dennis Beyer, Tony Aumann, Christian Aumann (46. Sebastian Heitepriem), Tobias Beck, Friedrich Kroop, Daniel Gebauer, Kevin Unger, Christopher Bonk (46. Mariano Bess), Soeren Knoop (46. Sebastian Bonk)
Tore: 1:0 Dennis Beyer (Eigentor, 7.); 2:0 Philipp-Morris Güttner (45.); 3:0 Philipp-Morris Güttner (66.); 4:0 Fabian Fritsch (73.); 5:0 Marcel Kaatz (90+2.)
Schiedsrichter: Ronny Straach (Potsdam)
Zuschauer: 44
Gelbe Karte: Thomas Geisler (2.), Maurice Baars, Stefan Romeis / Christian Aumann (2.), Kevin Unger, Christopher Bonk

FF II gewinnt 5:0 (2:0) gegen Süd-Reserve / Güttner Doppeltorschütze
Das es so leicht wird, hätte vor dem Spiel auch Stefan Göde nicht erwartet. „Von Brandenburg hatte ich mich erwartet“, befand der Trainer der zweiten Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug nach dem 5:0-Sieg in der Fußball-Landesklasse West über den Brandenburger SC Süd 05 II.Die Falkenseer nutzten gleich den ersten Angriff Dank der Unterstützung von Süd-Spieler Dennis Beyer zur 1:0-Führung, der die scharfe Eingabe von Morris Güttner unhaltbar ins kurze Eck versenkte (7.). Auch im Anschluss besaßen die Gastgeber die besseren Chancen. Verzog Güttner zunächst noch aus aussichtsreicher Position (18.), so schob er kurz vor dem Pausenpfiff den Ball nach dem Steilpass von Fabian Fritsch gekonnt ein (45.)„In der ersten Hälfte haben wir trotz der Führung noch keinen guten Fußball gespielt. Erst im zweiten Durchgang hat meine Mannschaft bis zur letzten Minute konsequent den Ball und Gegner besser laufen lassen und die Tore schön heraus gespielt“, freute sich Göde. Die Süd-Reserve besaß nicht eine echte Torchance über die neunzig Minuten. Kam ein Ball mal annähernd gefährlich vor das von Dirk Lutz gehütete Tor, so wurde dieser vor keine ernsthaften Probleme gestellt.Nach dem Wechsel erhöhte Güttner nach Pass von Fritsch auf 3:0 (66.). Beim 4:0 revanchierte sich Güttner mit der Vorlage bei Fritsch, der den Ball mühelos zum 4:0 über die Linie drückte (73.). Marcel Kaatz stellte schließlich den 5:0-Endstand her, als er die Ecke von Stefan Romeis verwertete (90.+2). (Christian Wulf)

SV Empor Schenkenberg - Pritzwalker FHV 03 4:3

SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Tino Lindauer (64. Pascal Schuder), Michael Pietzsch, Danny Noak, Markus Polei, Johannes Ohlis, Christian Pietzsch (77. Maik Schellhase), Björn Zühlsdorf, Jan Kaiser (46. Robert Behn), Randy Regber, Jano Mebes
Tore: 1:0 Christian Pietzsch (1.); 1:1 Johannes Ohlis (Eigentor, 20.); 2:1 Christian Pietzsch (22.); 2:2 Norman Rohde (44.); 3:2 Christian Pietzsch (48.); 3:3 Norman Rohde (56.); 4:3 Maik Schellhase (78.)
Schiedsrichter: Clemens von Blanckenburg (Potsdam)
Eine kämpferisch stark vorgetragene Partie ging glücklich für Schenkenberg aus. Rasant ging es gleich in der ersten Halbzeit los. Christian Pietzsch schoss in der 1. Minute das 1:0 für Schenkenberg. Mit solch einem Einstand hatte unsere Mannschaft kein Problem in die Partie zu finden. Schöne Spielzüge wurden gezeigt und beim Gegner wenig Chancen zugelassen. In der 20. Minute wollte Johannes Ohlis einen Torschuss per Kopf abwehren der dann unbeabsichtigt ins schenkenberger Tor fiel. Gleich in der 22. Minute war es wieder Christian Pietzsch der nach sehr schöner Vorarbeit von Tino Lindauer zum 2:1 traf. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und schossen folgerichtig in der 44. Minute das 2:2 Ausgleichstor durch Norman Rohde was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war. Kaum aus den Kabinen legte unsere Elf wieder richtig los und wiederum Christian Pietzsch konnte in der 48. Minute zur 3:2 Führung einschießen. Die Pritzwalker gaben sich nicht auf und spielten weiter um hier noch was zu reißen. In der 56. Minute konnte wieder Norman Rohde zum 3:3 ausgleichen. Unsere Mannschaft konnte sich dann nochmals motivieren und legte eine Kohle drauf. In der 78. Minute nutzte Maik Schellhase allein vor dem gegnerischen Keeper seine Torchance mit einem schönen Lupfer zum 4:3. Jetzt drehte Pritzwalk noch mal richtig auf. Einige gute Torchancen boten sich dem Gegner die allerdings allesamt durch den überragend haltenden schenkenberger Keeper Steffen Sgraja abgewehrt werden konnten. Der klar bessere Siegeswille, die kämpferische Einstellung und ein hervorragender Keeper brachten heute den Sieg für Schenkenberg. Dass die Mannschaft nie aufsteckte und immer wieder in Führung ging zeichnet unsere Elf zur Zeit aus was auch ein immens großer Verdienst des Trainerstabes um Klaus Raschke mit Dennie Klopsch als Ko-Trainer und Dieter Beier als Mannschaftsleiter darstellt.